Unruhe in der Belegschaft

SAP dementiert Bericht über Hauptquartier-Verlagerung

07. Oktober 2013
Der Softwarekonzern SAP hat erneut einen Bericht über eine mögliche Verlagerung des Hauptquartiers von Walldorf in die USA zurückgewiesen. "Das ist Humbug und unnötige Verunsicherung", sagte ein Firmensprecher.

Die "Wirtschaftswoche" hatte berichtet, die geplante Umwandlung der SAPSAP AG in eine europäische Aktiengesellschaft SE (Societé Européenne) schüre die Angst der Mitarbeiter vor einer Verlagerung. Alles zu SAP auf CIO.de

Die Umwandlung des deutschen Konzerns von einer AG in eine SE sei nur ein Zwischenschritt, um die Verlagerung des Firmensitzes in die USA vorzubereiten, zitiert das Magazin einen SAP-Manager. Der Firmensprecher wies das zurück: Die Umwandlung, der die Aktionäre nach derzeitigem Plan auf der Hauptversammlung 2014 zustimmen sollen, habe mit Überlegungen zu einer Standortverlagerung nichts zu tun. Vielmehr erlaube es die Rechtsform, die 12 000 SAP-Mitarbeiter, die in Europa außerhalb Deutschlands beschäftigt sind, besser zu repräsentieren.

Die Ankündigung, dass SAP-Co-Chef Jim Hagemann Snabe sich 2014 von der Firmenspitze zurückzieht und die FührungFührung allein dem Amerikaner Bill McDermott übertragen werden soll, hatte für Unruhe in der deutschen SAP-Belegschaft gesorgt. SAP hatte im Frühjahr bereits die Leitung der Kommunikationsabteilung in die USA verlagert und wichtige Entwicklungsbereiche dem Technikvorstand Vishal Sikka im Silicon Valley überantwortet. (dpa/rs) Alles zu Führung auf CIO.de

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Themen: Führung und SAP

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