Programm S4

SAP frischt Kernsoftware auf

03. Februar 2015
SAP will mit einer neuen Version seiner Kernsoftware bei Kunden punkten. Mit dem neuen Programm S4 will der Konzern auch seine Datenbanktechnik Hana stärker bei Kunden verankern, wie der Dax-Konzern am Dienstag in New York ankündigte.
Groß geworden ist SAP vor allem mit der vor rund 20 Jahren eingeführten Software R3.
Groß geworden ist SAP vor allem mit der vor rund 20 Jahren eingeführten Software R3.
Foto: SAP / Stephan Daub

Die neue Version läuft nur mit der schnellen SAP-Speichertechnik, die Analysen und Rechenabläufe deutlich beschleunigen soll. S4 ist eine Weiterentwicklung der sogenannten "Business Suite", die aber weiterhin angeboten und unterstützt werden soll.

Die neue Softwareversion stehe auf einer eigenen Grundlage mit neuem Programmcode, betonte SAP-Produktvorstand Bernd Leukert. Für den Nutzer will SAPSAP die Bedienung vereinfachen, die Einrichtung beim Kunden soll zudem schneller und günstiger werden. Im vergangenen Jahr hatte SAP-Chef Bill McDermott die Vereinfachung von Abläufen zum Leitthema für den Softwarekonzern erklärt. Damit reagiert SAP auf Kritik von Anwendern - und auf kleine, wendige Rivalen, die die Walldorfer nicht davoneilen lassen wollen. Alles zu SAP auf CIO.de

S4 gehört in die Reihe der SAP-Kernwanwendungen zur Unternehmenssteuerung. SAP ist heute Weltmarktführer bei Unternehmenssoftware, mit der in Firmen zentrale Aufgaben gesteuert werden wie unter anderem Finanzen, Controlling und Warenwirtschaft. Zuletzt verstärkte sich das Unternehmen vor allem in Randbereichen für das neue Standbein mit Cloudsoftware - also zentral in Rechenzentren zum Abruf gelagerte Mietsoftware.

Hana ist als hauseigene Datenbank ein Hoffnungsträger im Konzern und soll unter der Haube als Motor viele SAP-Programme antreiben. Aktuell zählt SAP mehr als 2000 Business-Suite-Kunden mit Hana-Technik, bei erst gut 260 von ihnen läuft die Datenbank-Lösung in der täglichen Anwendung. Anstatt Hana können in der bisherigen Programmversion auch andere Datenbanktechniken von Konkurrenten wie OracleOracle, IBMIBM oder MicrosoftMicrosoft genutzt werden. (dpa/rs) Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de

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