Neue IT-Infrastruktur fertig

SAP läuft jetzt auf 10 IBM-Blades

30. November 2010
Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Die Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart (KDRS) hat ihre vielen Datenbanktypen auf einer einheitlichen IT-Infrastruktur zusammengefasst. Die Batch-Verarbeitung verkürzte sich von zwölf und zwei Stunden.

Die Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart hat sich auf Verwaltungs- und Computer-Services spezialisiert und bietet den rund sechs Millionen Bürgern des Großraums Stuttgart Dienstleistungen zu Infrastruktur- und Softwarelösungen an, dazu kommen Geschäftsservice- und E-Government Lösungen.

Um weiterhin guten Kundenservice sicherstellen zu können, so teilen es die beteiligten Unternehmen mit, sollte eine vereinfachte und leistungsfähigere IT-Infrastruktur geschaffen werden. Gemeinsam mit einem IBM-Partner (SVA System Vertrieb Alexander) entwarf die Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart eine neue Anwendungslösung. Sie basiert auf IBM Blades mit jeweils zwei Intel Xeon-Prozessoren.

Die bereits vorhandene SAP Umgebung wurde dafür von den bisher 30 HP-Servern auf zehn IBM Blades und ein einziges BladeCenter H-Gehäuse migriert. Diese Lösung soll die Datenverarbeitung der KDRS effizienter machen - vor allem im Hinblick auf die rechenintensiven Anwendungen.

„Andere Nicht-Intel-Lösungen kamen nicht in Frage. IBM Blade Center konnte die Kapazität und Flexibilität bieten, die wir benötigten. Zur Kundengewinnung und -bindung benötigen wir Leistung und Support auf höchstem Niveau", sagte der Leiter des Rechenzentrums, Lothar Michel.

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