Open Text/Ixos und Easy Software auf den Plätzen

SAP liegt vorn beim Dokumenten-Management

06. August 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
SAP gilt eigentlich nicht als klassischer Anbieter von Dokumenten-Management Systemen. Umso erstaunlicher: In einer Studie über Trends im DMS-Markt fiel der Name des Walldorfer Software-Herstellers am häufigsten.

Von den Befragten einer RAAD-Studie zum Dokumenten-Management Markt (DMS) verwalten und archivieren 16 Prozent ihre Dokumente mit SAPSAP. Insgesamt 62 Prozent der Teilnehmer arbeiten mit Dokumenten-Management Systemen. Bei der Frage nach dem Anbieter folgen auf SAP die Open Text/IXOS (14 Prozent) sowie Easy Software (13 Prozent). Alles zu SAP auf CIO.de

Die Studie zeigt, dass der Einsatz von DMS-Software dynamischer geworden ist. Während im Jahr 2000 nur rund ein Drittel der Unternehmen die aktuelle Version einsetzte, wurden allein in den vergangenen zwei Jahren zwanzig Prozent der aktuellen DMS-Systeme in den Firmen eingeführt.

Die 37 Prozent der Befragten, die in ihr bestehendes DMS investieren möchten oder eine Neuanschaffung planen, achten bei der Auswahl vor allem auf Benutzerfreundlichkeit, Stabilität und eine Performance der Lösungen. Wichtig sind den Firmen auch die Unterstützung gesetzlicher Anforderungen sowie die Integrationsfähigkeit mit anderen Anwendungen. Name und Reputation sowie das Kosten-Nutzen-Verhältnis spielen bei der Anbieterauswahl eine Rolle.

Am häufigsten nutzen Firmen ihre DMS-Software zum Erfassen und Scannen von Dokumenten.
Am häufigsten nutzen Firmen ihre DMS-Software zum Erfassen und Scannen von Dokumenten.

Am häufigsten nutzen Unternehmen DMS-Software, um Dokumente zu erfassen, zu scannen und für die Langzeitarchivierung (jeweils 82 Prozent). Darauf folgen die Dokumentation von Rechnungseingängen (71 Prozent), Rechnungsversand und Aktenverwaltung (jeweils 60 Prozent). Ausgefallenere Anwendungsgebiete sind beispielsweise die Verschlagwortung von Dokumenten und Inhalten (55 Prozent) sowie Recherche und Text-Mining (53 Prozent).