Übernahmegerüchte

SAP-Rivale Salesforce holt sich Hilfe von Bankern

30. April 2015
Der Softwarespezialist und SAP-Konkurrent Salesforce hat sich angeblich an Banker gewandt, um Übernahmeanfragen zu sichten.

Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch mit Berufung auf Insider. Angaben zu möglichen Interessenten wurden keine gemacht. Es sei auch nicht klar, ob bei diesem Prozess tatsächlich ein Übernahmeangebot herauskomme. Laut Daten von Bloomberg wäre eine Übernahme von Salesforce mit einer Marktkapitalisierung von rund 46 Milliarden Dollar bisher die größte eines Softwareunternehmens. Salesforce wollte sich dazu nicht äußern. Die kurzfristig vom HandelHandel ausgesetzte Aktie hat auf diese Nachricht kräftig reagiert und sprang um knapp zwölf Prozent an. Top-Firmen der Branche Handel

Marc Benioff, CEO von Salesforce.com
Marc Benioff, CEO von Salesforce.com
Foto: Thomas Cloer

Die Branchendienste "Re/code" und "Business Insider" haben über die Übernahmegerüchte nachgedacht und bringen als mögliche Kaufinteressenten für Salesforce.com unter anderem Microsoft (mit Satya Nadella war Marc Benioff gerade zum Dinner), IBMIBM, OracleOracle (Benioff war dort "Kronprinz" von Larry Ellison, bevor sich beide überwarfen), GoogleGoogle sowie SAP ins Gespräch. Alles zu Google auf CIO.de Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de

Salesforce ist ein nahezu reiner Anbieter von Cloud-Software. Dabei werden Programme im Mietmodell über das Internet angeboten und nicht mehr fest installiert auf dem Rechner von Anwendern. Mit den Erlösen ist der Konzern in diesem Gebiet weltweit vor SAP die Nummer eins. Die Deutsche TelekomDeutsche Telekom hatte jüngst auf der CeBIT in Hannover das erste Produkt aus ihrer Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Cloud-Anbieter für den Autohandel vorgestellt. (dpa/tc) Top-500-Firmenprofil für Deutsche Telekom