Firmen fehlt es an Richtlinien und Leitsätzen

Schärfere Kontrollen bei E-Mails

16. Juni 2006
Von Tanja Wolff
Mehr als ein Drittel aller Firmen setzt sich mit ihren E-Mail-Systemen unnötigen Risiken aus. Der Grund: Es fehlt ihnen an umfassenden Richtlinien für den Gebrauch des Kommunikationsmittels. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsinstituts Osterman Research.

Der Untersuchung zufolge verfügen zurzeit nur 38 Prozent der Unternehmen über Richtlinien für den ausschließlichen Gebrauch von E-Mail. 20 Prozent haben Leitsätze für den Gebrauch von Instant-Messaging und E-Mail und lediglich sechs Prozent für Instant-Messaging allein.

Gleichzeitig ist die Zahl der gesendeten E-Mails im ersten Quartal 2006 um 17 Prozent gestiegen. Zusätzlich wurden auch 20 Prozent mehr Nachrichten empfangen als im Vorjahreszeitraum.

"Eine effektive E-Mail-Governance-Strategie muss ein breites Spektrum an Verwundbarkeiten, Risiken und Technologien ansprechen", sagt Michael Osterman, Gründer von Osterman Research. Firmen müssten eine Balance zwischen der Offenheit der Kommunikation und dem Schutz der User, Systeme und Information finden.

Folgende Schlüsselbereiche müssen betrachtet werden, um eine effektive E-Mail-Governance zu garantieren:

Zur Startseite