Laptop-Konkurrenz

Schlechtes Image von Netbooks

25. August 2009
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Name und Design des Eee PCs beispielsweise vermitteln ein unseriöses Auftreten, meint Forrester. Doch Anbieter wie Dell, HP und Sony gehen dazu über, diese Schwächen zu beseitigen.

Irgendwo zwischen Smartphone und Laptop ist es angesiedelt, das Netbook. Und eben dieses "irgendwo" ist denn auch das Problem des Gerätes - man weiß nicht genau, für welchen Einsatz es taugt. Dennoch wird es über kurz oder lang zur echten Konkurrenz für den Laptop. Diese These vertritt zumindest Paul Jackson, Analyst bei Forrester.

Laut den Marktforschungen von Forrester betrachtet immerhin fast jeder fünfte Europäer (19 Prozent) das Netbook als Ersatz für einen teureren Laptop. Für 30 Prozent stellt es den tragbaren Zweit- oder Dritt-PC dar.

Intel erklärte im Mai dieses Jahres, Netbooks nähmen dem Laptop-Markt etwa 20 Prozent weg. In Westeuropa liege dieser Anteil jedoch höher. Jackson glaubt nicht, dass es bei diesen Zahlen bleibt.

Der Analyst erwartet, dass die Grenzen zwischen Mobiltelefon und PC immer stärker verschwimmen. Denn das Netbook rüstet mit neuen ARM-Prozessoren auf. So läuft der Google-Android auf manchen Netbooks, und Tester berichten von guten Ergebnissen mit der Beta-Version von MicrosoftMicrosoft Windows 7. Alles zu Microsoft auf CIO.de