Software-Entwicklungsmethode

Scrum noch wenig bekannt

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Nur jeder vierte Nutzer von CIO.de arbeitet bereits mit der agilen Software-Entwicklungsmethode Scrum. Die Mehrheit lehnt Scrum ab oder kennt noch nicht einmal den Begriff.
Das Meinungsbild über Scrum auf cio.de.
Das Meinungsbild über Scrum auf cio.de.

Scrum, auf deutsch "Gedränge", nennt sich eine neue agile Methode zum einfacheren und schnelleren Entwickeln von Software. Noch aber drängen sich keine Fans um ScrumScrum. Im Gegenteil: In einer Umfrage auf CIO.de erklärten 44 Prozent von 190 Teilnehmern, den Begriff nicht zu kennen. Alles zu Scrum auf CIO.de

Ihnen stehen 25 Prozent gegenüber, die Scrum bereits einsetzen. Weitere sieben Prozent wollen binnen Jahresfrist nachziehen. 24 Prozent geben an, nicht mit Scrum zu arbeiten.

Zum Hintergrund der neuen Methode: Scrum geht davon aus, dass Entwicklungsprozesse zu komplex sind, um von Vornherein in große abgeschlossene Phasen und einzelne Arbeitsschritte (Tage oder Stunden pro Mitarbeiter) eingeteilt zu werden. Effizienter ist es, wenn sich ein Team in einem festen äußeren Rahmen selbst organisiert. Dabei werden traditionelle Werkzeuge der Projektsteuerung durch das Management abgelehnt.

Stattdessen übernehmen die Mitarbeiter festgelegte Rollen und besprechen sich mindestens einmal am Tag. Dem Team steht ein Scrum-Master zu Seite, der das Einhalten der Rollen im Auge behält und dafür sorgt, dass die Arbeitsbedingungen stimmen.