Unified Communications

Sechs Tipps für UC-Einkäufer

28. Oktober 2008
Sabine Prehl ist freie Journalistin und lebt in München.
Der Unified-Communications-Markt (UC) ist unübersichtlich. Folgende Ratschläge der Experton Group helfen bei der Anbieterauswahl.

1. Kann ich UC mit meinem "Haus- und Hoflieferanten" umsetzen?

Vertrauen und langjährige Erfahrungen sind wichtig bei einem technisch anspruchsvollen Thema wie UC. Allerdings braucht Ihr Anbieter auch spezifische UC-Kompetenzen.

2. Muss ich andere Plattformanbieter berücksichtigen?

Besitzt ihr Lieferant zu wenig UC-Kompetenz, sollten Sie den UC-Bereich komplett oder teilweise von einem anderen Anbieter beziehen.

3. Sind kleinere Anbieter bei speziellen Bedürfnissen besser?

Benötigen Sie nicht alle UC-Aspekte, können die Lösungen der großen Anbieter zu umfangreich sein. Wählen Sie in diesem Fall besser einen Nischenplayer.

4. Wie skalierbar sind die Lösungen in puncto UC-Roadmap?

Überprüfen Sie, inwieweit der Anbieter auch Ihren künftigen Anforderungen gerecht wird. Benötigen Sie etwa in zwölf Monaten Telepresence, sollte er in der Lage sein, dies entweder selbst oder mit Hilfe eines Partners zu realisieren.

5. Wie zukunftssicher sind Anbieter und Lösungen?

Bei kleinen Playern besteht die Gefahr einer Verdrängung vom Markt. Ungewiss ist auch, ob sich ihre Techniken durchsetzen werden.

6. Wie hoch ist der Migrationsaufwand?

Mit einem bestehenden Lieferanten ist der Aufwand meist geringer als mit einem neuen. Klären Sie auch ab, ab wann der Nutzen den Aufwand rechtfertigt.

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