IT-Sicherheit im Unternehmen

Sicher mit dem PC im Internet arbeiten

Dipl. Inform. Johann Baumeister blickt auf über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Softwareentwicklung sowie Rollout und Management von Softwaresystemen zurück und ist als Autor für zahlreiche IT-Publikationen tätig. Sie erreichen ihn unter jb@JB4IT.de
Das World Wide Web bietet eine Fülle an Hilfen für Computernutzer, hält aber auch Gefahren bereit. Rechnerschutz ist daher ein Muss. Wir zeigen, was Sie tun müssen, um den Rechner ein wenig sicherer zu machen. Dabei gehen wir vor allem auf aktuelle Technologien von Malware-Angriffen ein.

Mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets sind ohne das Internet nahezu nutzlos. Aber auch die traditionellen Desktops und Notebooks sind fast ausnahmslos mit dem Netz verbunden. Hinzu kommt: Internettaugliche Unterhaltungsgeräte wie Kameras, Internetradios und TV-Empfänger erobern sich zusehends ihren Netzzugang.

Doch durch diesen Zugang zum Web sind die Systeme vielfältigsten Gefahren ausgesetzt. Angegriffen werden Rechner, Netzwerkprotokolle, Kommunikationskanäle und alles, was es dem Angreifer ermöglicht, an Daten zu kommen und Systeme zu übernehmen. Jeder Diebstahl einer E-Mail, der Zugriff auf den Nutzer, dessen Bankdaten, Kunden- oder Umsatzlisten, aber auch private Informationen wie Bilder, Kontakte oder die Identität des Angegriffenen werden ausgespäht und missbraucht.

In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres wurden weltweit 375 Millionen Datensätze gestohlen. SafeNet, ein Unternehmen im Bereich Datensicherheit, hat diese Zahlen mithilfe seines Breach Level Index ermittelt. Die Website stellt Zahlen zu öffentlich bekannten Fällen von Datendiebstahl kostenlos bereit. Allein von April bis Juni 2014 gab es weltweit 237 öffentlich gemeldete Cyber-Angriffe. Besonders aktiv waren die Angreifer im August. Hier wurden allein mehr als eine Milliarde Daten gestohlen.

Traditionelle Sicherheitswerkzeuge

So vielfältig wie die Angriffsszenarien, so umfassend ist auch das Spektrum an ToolsTools zur Abwehr der Attacken. Diese erstrecken sich von Scannern für die diversen Angriffe über Tools zur Vermeidung von Spyware und Rootkits und anderer MalwareMalware über Firewalls bis hin zu Intrusion-Detection- und -Prevention-Systemen. Begleitend dazu stehen verschiedene Sicherungs- und Verschlüsselungstechniken wie Kryptografie, Zertifikate, Kerberos, VPN, VLANS oder der Zugangsschutz zu Rechner und Netz. Virenscanner zählen zu den ältesten Sicherheitseinrichtungen. Allerdings hat sich deren Funktions- und Schutzumfang über die Jahre gewandelt. Alles zu Malware auf CIO.de Alles zu Tools auf CIO.de

Mittlerweile haben die Hersteller ihre Produkte auch für die mobilen Geräte wie Smartphones und Tablets angepasst. Neben Viren erkennen die meisten dieser Tools auch Trojaner, Hijacker und vergleichbare Malware. Auch eine Firewall sollte auf keinem Rechner fehlen. Sie zählen, neben den Virenscannern, zu festen Basisdiensten der IT-Sicherheit. Die Unterscheidungen in den Produkten liegen vor allem in der Menge dieser Konfigurationsattribute. Um die Verwaltung einfacher zu gestalten, sind die Hersteller von Sicherheits-Tools dazu übergegangen, die wichtigsten Funktionen in sogenannten Internet SecuritySecurity Suites zu binden. Nahezu jeder Hersteller hat eine solche Sammlung an Sicherheits-Tools im Angebot. Für den Endanwender ist sie meist kostenlos verfügbar. Alles zu Security auf CIO.de

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