Fast drei Viertel der Unternehmen fühlen sich bedroht

Sicherheit: Dauerbrenner auf der Agenda der CIOs

21. August 2007
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Die Beharrungskraft des Themas Sicherheit mag manchmal ermüden - und doch bleibt es stets brisant. Drei Viertel der Security-Verantwortlichen in den Firmen fühlen sich jedenfalls durch Datendiebstahl und Cyber-Kriminalität bedroht. Die CIOs setzen die Sicherheit auf ihrer Agenda ganz nach oben, wie eine Befragung des Software-Anbieters Safenet zeigt.
Die Firmen sorgen sich vor allem wegen internen Datenmissbrauchs.
Die Firmen sorgen sich vor allem wegen internen Datenmissbrauchs.

Nur 26 Prozent kennen das erhebende Gefühl, sich im sicheren Hafen entspannen zu können: Ein Viertel der Befragten hält das Netzwerk ihres Unternehmens für sehr sicher. 67 Prozent hingegen fehlt dieses wohlige Grundvertrauen.

Sieben Prozent ergeht es noch schlechter. Sie denken, ihr Netzwerk sei überhaupt nicht sicher. Dieser Anteil erscheint niedrig, doch leider steigt er. Vor einem Jahr gingen nur zwei Prozent so harsch mit der IT-Sicherheit in ihrer Firma ins Gericht.

Ein Drittel der Befragten sieht das größte Risiko im Datenklau durch Mitarbeiter. 27 Prozent befürchten, dass Hacker an interne Informationen gelangen könnten. Ein Fünftel sorgt sich, dass mobile Geräte - etwa Laptops - Unbefugten in die Hände fallen könnten.

Passwörter als Schutzmaßnahme

61 Prozent der Firmen verlassen sich auf Passwörter als Schutzmaßnahmen. Das gilt auch für Unternehmen, in denen Mitarbeiter von daheim aus arbeiten oder im Außendienst tätig sind.

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