Anwender sind die größte Bedrohung für das Netzwerk

Sicherheit fordert IT-Manager heraus

26. Juni 2006
Von Tanja Wolff
Bei 70 Prozent der deutschen IT-Manager hat die Gewährleistung der Unternehmenssicherheit oberste Priorität. Mehr als die Hälfte sieht dabei die User als größte Bedrohung an, während nur 34 Prozent sich durch Attacken von außen bedroht fühlen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmen Coleman Parkes.
Die Sicherheit der Firma hat bei den europäischen IT-Managern höchste Priorität.
Die Sicherheit der Firma hat bei den europäischen IT-Managern höchste Priorität.

Die Bedrohung durch die Anwender wird dadurch verstärkt, dass 76 Prozent der deutschen Befragten die Aufklärung der Mitarbeiter über Sicherheitsrisiken als Herausforderung betrachten. Lediglich sieben Prozent glauben, dass die unzureichende Leistung der eingesetzten Technik die größte Bedrohung darstellt.

Um das Unternehmen besser zu schützen, kämpft fast die Hälfte der Firmen gegen den privaten Gebrauch von Computern. Europaweit wehren sich sogar 56 Prozent gegen die private Nutzung am Arbeitsplatz.

Laut der Studie stehen die Firmen heute hohen wirtschaftlichen und sicherheitsrelevanten Bedrohungen in Form von Computerviren und Spyware gegenüber. Zudem hat jeder zehnte IT-Manager das Gefühl, das sie das Unternehmensnetzwerk und die Endgeräte nicht ausreichend kontrollieren können. In Deutschland meinen 95 Prozent der Entscheider noch alles unter Kontrolle zu haben.

Neben der Gewährleistung der Unternehmenssicherheit stehen bei 53 Prozent der europäischen IT-Manager die Integration verschiedener IT-Systeme und die KonsolidierungKonsolidierung von Hardware und Software (50 Prozent) ganz oben auf der Agenda. In Deutschland scheint die Einführung von CollaborationCollaboration Tools (25 Prozent) kein großes Problem zu sein. Alles zu Collaboration auf CIO.de Alles zu Konsolidierung auf CIO.de