Web 2.0 in Firmen

Sicherheit interessiert junge Mitarbeiter nicht

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Für junge Menschen bis 27 Jahre zählt bei der Arbeitgeberwahl vor allem, dass die neueste Technik verfügbar ist. IT-Sicherheitsrichtlinien interessieren, wenn überhaupt, höchstens jeden Dritten.

Unternehmen mit Krawattenzwang und Obrigkeitsdenke werden sich umgewöhnen müssen. Sonst gewinnen sie keine jungen Talente. Das gilt zumindest für die Nutzung neuer Technologien, wie eine Befragung des Beraters Accenture ergab.

Man nennt Sie Millennials - junge Menschen bis 27.
Man nennt Sie Millennials - junge Menschen bis 27.
Foto: MEV Verlag

Demnach erklären zwei Drittel der weltweit 5.600 befragten jungen Menschen (14 bis 27 Jahre), sie hielten sich nicht an IT-Sicherheitsrichtlinien. Es sei ihnen egal, ob ihr Mediennutzungsverhalten gegen Arbeitgeber-Vorgaben verstoße.

Dabei legen die sogenannten Millennials sehr hohen Wert auf Technologie. 37 Prozent sagen, es sei für die Wahl des Unternehmens essenziell, dass der Arbeitsplatz mit der neuesten Technik ausgestattet ist.

Ein paar genauere Zahlen zur Mediennutzung: Insgesamt 55 Prozent der erwerbstätigen Millennials arbeiten mit Instant Messaging. Besonders beliebt ist dieses Instrument mit 62 Prozent der Nennungen im asiatisch-pazifischen Raum. Junge Deutsche verzerren den Schnitt mit nur 36 Prozent deutlich nach unten.

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