Deloitte-Studie

Sicherheitsbudgets steigen wieder

11. Juni 2010
Von Nicolas Zeitler
CIOs haben 2010 wieder mehr Geld für IT-Sicherheit. Sie können es brauchen - vor allem Projekte zu Identitäts- und Zugangs-Management brennen unter den Nägeln.

Dieses Jahr geht es mit den Budgets für IT-Sicherheit wieder leicht aufwärts. 36 Prozent der Befragten in einer Deloitte-Studie haben dieses Jahr bis zu zehn Prozent mehr Geld als 2009. Jeder Zehnte verbucht sogar eine Erhöhung von mehr als zehn Prozent. Nach wie vor gibt es zwar CIOs, deren Sicherheits-Etat geschrumpft ist. Ihr Anteil sank aber von 32 Prozent im Vorjahr auf jetzt 23 Prozent.

Für die "2010 TMT Global SecuritySecurity Study" befragte das Beratungsunternehmen Deloitte mit Hauptsitz in den USA weltweit 146 Vertreter von unterschiedlich großen Firmen aus Technologie-Medien- und Telekommunikationsbranche. Firmen aus diesen drei Bereichen hätten zu den ersten gehört, die die Folgen der Krise zu spüren bekamen. Nun setze bei ihnen auch der Aufschwung zuerst ein. Alles zu Security auf CIO.de

Knappes Budget Hauptgrund für Sicherheitsmängel

Ein zu niedriges Budget ist die größte Gefahr für die IT-Sicherheit.
Ein zu niedriges Budget ist die größte Gefahr für die IT-Sicherheit.
Foto: Deloitte

Allerdings zu einem Zeitpunkt, da die Wirtschaftskrise teils tiefe Schneisen in die IT-Sicherheitslandschaft geschlagen hat: Mehr als die Hälfte der Befragten laufen Bedrohungen nach eigener Einschätzung hinterher. Nur jeder Dritte meint, er habe alles derzeit Nötige für die Datensicherheit getan – nur halb so viele wie bei der Umfrage ein Jahr zuvor.

Hauptgrund für unzureichende Datensicherheit ist ein zu niedriges Budget. Zu schaffen macht den Befragten außerdem, dass Angreifer immer ausgefeiltere Methoden einsetzen.

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