FireEye

Sicherheitsfirma deckt Hacker-Angriff auf syrische Opposition auf

03. Februar 2015
Im Bürgerkrieg in Syrien sind Oppositionskämpfer und Aktivisten gezielt digital ausspioniert worden. Die Sicherheitsfirma FireEye berichtete am Montag, sie habe entsprechende Schadprogramme entdeckt.

Dabei hätten die Angreifer einen alten Trick angewandt. Sie hätten auf dem Chatdienst Skype als Frauen posiert und Mitglieder der Opposition angesprochen. Die "Frauen" schickten ihren Chat-Partnern dann angeblich private Fotos - darin versteckt befanden sich Computerviren. Mithilfe der Schadprogramme sammelten die Angreifer Daten von den Computern und SmartphonesSmartphones ihrer Opfer. Darunter seien Pläne für Angriffe und Listen von Opfern gewesen, aber auch persönliche Informationen der Ausgespähten, berichtete FireEye. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Viele der Betroffenen hätten keine Ahnung gehabt, dass ihre Rechner gehackt seien, sagte ein FireEye-Mitarbeiter der "New York Times". Die Gruppe habe einen Rechner in Deutschland benutzt, um die gestohlenen Datengestohlenen Daten zu speichern, hieß es in dem Zeitungsbericht. Alles zu Datenschutz auf CIO.de

Wer genau hinter den Hacker-AngriffenHacker-Angriffen steckt, ist unklar. "Das ist nicht nur Cyber-Spionage", schrieb die Firma. "Diese Aktivität, mitten in der Hitze des Gefechts, stellt militärisches Wissen zur Verfügung und schafft so einen sofortigen Vorteil im Kampf." (dpa/tc) Alles zu Security auf CIO.de

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