ADAC deckt erneut auf

Sicherheitslücke bei BMW i3 und i8

14. Juni 2015
Erst in einem zweiten Anlauf ist es BMW nach eigener Darstellung gelungen, eine Sicherheitslücke an vielen Fahrzeugen mit dem "Connected-Drive"-System zu schließen. Bei den BMW i-Fahrzeugen existiert das Problem nach ADAC-Angaben jedoch noch immer.

Nachdem der ADAC Anfang des Jahres entdeckt hatte, dass sich Modelle von Hackern mit einem Handy öffnen lassen, sei diese Sicherheitslücke sofort geschlossen worden, sagte ein BMWBMW-Sprecher am Samstag. Bei 29.000 Fahrzeugen der Modelle i3 und i8 allerdings sei dies "in einem ersten Schritt versäumt worden", sagte der Sprecher und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des "Spiegel". Top-500-Firmenprofil für BMW AG

Schon einige Wochen später sei damals jedoch auch diese SicherheitslückeSicherheitslücke geschlossen worden, versicherte der Sprecher. Insgesamt waren 2,2 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce betroffen gewesen. Alles zu Security auf CIO.de

Auf die Tür: Der ADAC kann von außen auf die BMW i-Fahrzeuge wie zum Beispiel den BMW i8 zugreifen.
Auf die Tür: Der ADAC kann von außen auf die BMW i-Fahrzeuge wie zum Beispiel den BMW i8 zugreifen.
Foto: BMW AG

Nach Darstellung des ADAC ist die "Sicherheitslücke an den Elektrofahrzeugen" aber noch nicht geschlossen. Erst in der vergangenen Woche sei es den Technik-Experten des ADAC gelungen, "zum wiederholten Male von außen auf FahrzeugeFahrzeuge" zuzugreifen, teilte der Automobilclub mit. Im Interesse der Kunden müsse nun dringend eine Lösung her. (dpa/rs) Alles zu Connected Car auf CIO.de