Anwender ohne Notfallplan

Sicherheitsstandards für Mobil-IT fehlen

03. September 2012
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Nur 56 Prozent der Anwenderunternehmen haben spezielle Sicherheitsstandards für mobile Geräte. IT-Notfallpläne sind laut Bitkom-Umfrage noch weniger verbreitet.
Wo kleine Firmen und Großunternehmen die IT-Sicherheit ansiedeln laut Bitkom-Umfrage
Wo kleine Firmen und Großunternehmen die IT-Sicherheit ansiedeln laut Bitkom-Umfrage
Foto: Bitkom

"Deutliche Defizite" in punkto IT-Security stellt der Branchenverband Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue MedienMedien) aus Berlin bei deutschen Anwenderfirmen fest. Das geht aus der Studie "Vertrauen und Sicherheit im Netz" hervor. Top-Firmen der Branche Medien

Über 500 Anwender-Unternehmen und zusätzlich mehr als 300 Technik-Firmen (IT und Telekommunikation) haben an der Studie teilgenommen. Der Bitkom wollte wissen, wie es um die Organisation von DatenschutzDatenschutz und IT-Sicherheit bestellt ist. Alles zu Datenschutz auf CIO.de

Unterschiede zeigen sich nicht nur zwischen Anwendern und ITK-Firmen, sondern auch zwischen Unternehmen der verschiedenen Größen. So ist die IT-Sicherheit in kleinen Firmen öfter Chefsache als in Konzernen.

Dazu ein paar Zahlen: 66 Prozent der kleineren Firmen (KMU) siedeln IT-Sicherheit ist der Geschäftsführung an - bei den Großunternehmen sind es nur 15 Prozent. In den Konzernen liegt die Verantwortung bei Bereichsleitern (55 Prozent) oder den Fachabteilungen (30 Prozent).

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