Vorhaben und Umfeld zu komplex

Sieben Gründe, warum IT-Großprojekte scheitern

26. August 2008
Von Riem Sarsam

Die meisten Unternehmen gehen nicht richtig mit dieser Situation um. Deshalb fällt es den betroffenen Mitarbeitern häufig schwer, eine berufliche Perspektive über das Projekt hinaus zu erkennen. Sie sehen darin oft sogar eine Gefahr für den eigenen Karriereverlauf.

4. Zu wenig Sorgfalt bei der Auswahl von Externen

Mit zunehmender Projektgröße arbeiten Unternehmen nicht nur vermehrt mit Freelancern und Beratern. Häufig werden ganze Entwicklungs- und Lieferpakete an Dritte vergeben. Doch OutsourcingOutsourcing reduziert die Komplexität nur scheinbar. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Projektteams lassen oft die nötige Sorgfalt bei der Lieferantenauswahl vermissen. Sie überschätzen immer wieder die Fähigkeiten und Möglichkeiten von Unterauftragnehmern. Vor allem tauschen Auftraggeber und Auftragnehmer in der Anfangsphase zu wenige Informationen aus.

5. Keine Übersicht über Projektbeteiligte

Bei kleineren Projekten gibt es in der Regel nur einen Auftraggeber oder einen Sponsor. Bei Großprojekten sind die Auftraggeber selbst meist ganze Organisationen, die wiederum von unterschiedlichen Ziel- und Interessengruppen geprägt werden. Die Stakeholder zu kennen und möglichst zielgerichtet mit ihnen zu kommunizieren, ist oft schwierig.

Darüber hinaus spielt häufig der politische Faktor eine zusätzliche Rolle. Besonders brisant wird es, wenn Stakeholder, die eigentlich auf der gleichen Seite stehen, nicht an einem Strang ziehen, sondern eher ihren eigenen Motivationen folgen.