Karriereplanung und Selbstständigkeit

Sieben Karrieretrends 2010

02. März 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
In diesem Jahr interessieren Bewerber sich besonders für krisenfeste Branchen und Insiderunternehmen. Und immer mehr entscheiden sich für ihr eigenes Ding und machen sich selbstständig.

Die Autorin und Karriereberaterin Svenja Hofert beschreibt sieben Karriere-Trends 2010.

1. Mittelgut sticht Überflieger

Karriereberaterin Svenja Hofert
Karriereberaterin Svenja Hofert

Wenn derzeit Stellen entstehen, tun sie das im Mittelstand der krisenfesten Unternehmen. Junge Akademiker mit internationalen Lebensläufen sind dort nicht so gern gesehen. Denn Personaler sind bei Top-Bewerbern skeptisch. Sie befürchten, sie bald wieder zu verlieren und haben damit vielleicht sogar recht. Deshalb kassieren die sehr gut qualifizierten Bewerber derzeit oft mehr Absagen als mittelgute Konkurrenten.

Trend: Die meisten Unternehmen brauchen ganz normale Mitarbeiter und nicht die besten der besten.

2. Studiengänge hängen hinterher

Was Studenten an der Uni lernen, wird im Arbeitsleben häufig nicht gebraucht. So geschieht es beispielsweise im Marketing. Es gibt viele Stellen im Online-Bereich. Doch das nötige Wissen lernt man vor allem in der Praxis.

Trend: Bewerber sollten sich nicht auf dem ausruhen, was sie während ihres Studiums gelernt haben.

3. Ansturm auf die Gewinnerbranchen

Die Automobil-Branche büßt an Attraktivität ein. Gewinner sind Branchen, die von der Krise kaum betroffen sind, beispielsweise die Medizintechnik. Zu den Gewinnerbranchen zählen auch die alternativen Energien, GesundheitGesundheit, NahrungsmittelNahrungsmittel und Dienstleistungen. Top-Firmen der Branche Gesundheit Top-Firmen der Branche Nahrungsmittel

Trend: Die Boom-Branchen von gestern sind heute Verlierer.

Zur Startseite