Beta Systems, IBM, Microsoft/Omada, Novell, Siemens, Sun, Völcker

Sieben Lösungen für Identitäts-Management im Test

24. März 2009
Von Nicolas Zeitler
Microsoft und Sun bieten besonders flexible Lösungen zum Zugangsmanagement. Das Programm von Beta Systems ist stark im Provisioning, IBM unterstützt Standard-Prozesse gut. Die IAM-Lösung von Novell besticht durch Funktionsreichtum, bei Siemens wird der RBAC-Standard unterstützt. Beim Produkt von Völcker sind die Workflows besonders gut integriert.

Wer die richtige Lösung zum Identitäts- und Zugangs-Management (IAM) sucht, muss zuerst die Rahmenbedingungen im Unternehmen unter die Lupe nehmen. Denn: Die eine beste Lösung für alle Firmen gibt es nicht. Das IT-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen CSC hat die Angebote sieben führender Anbieter verglichen: Beta Systems, IBM, Microsoft/Omada, Novell, Siemens, Sun und Völcker. Jeder hatte seine Stärken und Schwächen auf anderen Feldern.

Was jetzt vorliegt, ist die zweite Ausgabe der CSC-Studie zum Identitäts- und Zugangs-Management. Erstmals veröffentlicht haben die Berater einen Vergleich von IAM-Lösungen im Jahr 2006. Neben den sieben bewerteten Anbietern wollte CSC vier weitere in die Untersuchung einbeziehen. SAPSAP beteiligte sich am ersten Teil der Studie, zog die Teilnahme dann aber wegen Sparmaßnahmen zurück, wie CSC mitteilt. Nicht teilnehmen wollten CA, Evidian und Oracle, heißt es in dem Bericht. Alles zu SAP auf CIO.de

Die Befragung bestand aus drei Teilen. Zunächst sollten die Anbieter in einem Fragebogen Auskünfte über ihr IAM-Produkt geben. Der zweite Teil war ein Testlauf bestimmter Szenarien in einem Labor von CSC. Zuletzt flossen Erfahrungen von CSC-Beratern mit den getesteten Programmen in die Bewertung ein.

Beta Systems stark im Provisioning

Nur wenige Fortschritte gegenüber dem Stand von 2006 hat der CSC-Studie zufolge SAM Jupiter von Beta Systems gemacht. Die Tester vermissen unter den Standards unter anderem eine Mail-Benachrichtigung und eine Eskalierungs-Funktion. Diese Programm-Merkmale seien schon vor drei Jahren angemahnt worden. Aus diesem Grund sei die Bewertung für SAM Jupiter jetzt schlechter ausgefallen als in der ersten Ausgabe der Studie.

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