Storage auslagern

Sieben typische Fehler beim Online-Backup

11. August 2010
Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Das Auslagern von Storage wird immer beliebter. Doch das ist nicht ganz unproblematisch. Der Freiburger Hosting-Anbieter Continum hat auf Basis einer Erhebung sieben typische Fehler identifiziert, die bei der Entscheidung für ein Online-Backup gehäuft auftreten.
Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen nutzen oder planen laut Continum-Studie das Outsourcing von Backups.
Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen nutzen oder planen laut Continum-Studie das Outsourcing von Backups.
Foto: Continum AG

Nach einer kürzlich durchgeführten Studie der Continum AG neigen immer mehr Mittelstands- und Großunternehmen dazu, ihre Sicherungsdaten auszulagern. Sie verfolgen damit insbesondere wirtschaftliche Motive und eine Entlastung der internen Ressourcen. Entsprechend tummeln sich in diesem Segment immer mehr Anbieter.

Laut der Continum-Untersuchung werden Online-Backups bereits von 17 Prozent der Unternehmen genutzt. 28 Prozent fassen solche Lösungen für die Zukunft fest ins Visier. Weitere 22 Prozent finden diesen Ansatz interessant, haben gegenwärtig jedoch noch keine konkrete Realisierung geplant.

Ressourcen-Ersparnis und geringe Kosten sind die Hauptmotive, Backups auszulagern.
Ressourcen-Ersparnis und geringe Kosten sind die Hauptmotive, Backups auszulagern.
Foto: Continum AG

Von den Unternehmen, die Online-Backup-Lösungen nutzen oder planen, strebt die Mehrheit (54 Prozent) eine teilweise Ablösung der internen Datensicherungen, 27 Prozent dieser Unternehmen haben sogar eine vollständige Auslagerung der Backup-Verfahren im Visier - oder dies auch schon realisiert.