Neuaufstellung

Siemens-Chef Kaeser will schwächelnde Geschäfte fit machen

04. November 2013
Siemens-Chef Joe Kaeser will sich nicht ohne Not von schwierigen Konzernteilen trennen. "Wir wollen und werden Geschäfte nicht einfach so abgeben, nur weil sie nicht gut laufen. Wir müssen auch wieder Dinge selbst in Ordnung bringen", sagte der Manager in einem Gespräch mit der Mitarbeiterzeitung "Siemens Welt".

Das Unternehmen legt am kommenden Donnerstag in Berlin die Bilanz für das Geschäftsjahr 2012/13 vor. Dort, wo das nicht sinnvoll sei, wolle er auch nicht so lange warten, bis Werte vernichtet würden.

Angesichts von Spekulationen über die Zukunft des noch jungen vierten Sektors für Infrastruktur und Städte bekräftigte Kaeser, dass es kurzfristig dort keine Veränderungen geben werde. "Wir müssen vielmehr an der Verbesserung der Ertragskraft und strategischen Ausrichtung der Inhalte dieses Sektors arbeiten; dort gibt es genug Arbeit für alle von uns", sagte der Konzernchef. Kaeser, der im August Peter Löscher an der Spitze des Elektroriesen abgelöst hat, verordnet Siemens derzeit eine Neuaufstellung in vielen Teilen und will Abläufe in dem riesigen und verzweigten Konzern straffen. (dpa/rs)

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