Zu viele Schnittstellen

Skeptischer Mittelstand

17. Dezember 2008
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
SOA ist kein Allheilmittel. Insbesondere der Mittelstand steht dem Konzept noch skeptisch gegenüber. Die heterogene Software-Landschaft schafft Probleme.

Marktforscher wie Gartner prognostizieren, dass viele Unternehmen SOA-Aktivitäten in den nächsten Jahren planen oder bereits entsprechende ProjekteProjekte gestartet haben. Mittelständische Firmen halten sich bei der Einführung einer SOA jedoch meist noch zurück. Alles zu Projekte auf CIO.de

Das Problem: Mittelständler haben eine über Jahre gewachsene und heterogene Software-Landschaft aufgebaut. Die einzelnen Anwendungen sind meist über zahlreiche Schnittstellen miteinander verbunden, was selbst einfache Arbeitsabläufe wie einen Bestellprozess unnötig komplex macht.

Zudem lagern Stammdaten in verschiedenen oft nicht miteinander integrierten Lösungen. Änderungen an den Stammdaten müssen dann in jeder einzelnen Anwendung von Hand und damit zeitaufwendig durchgeführt werden, was die Datenqualität beeinträchtigt.

Eine Service-orientierte Architektur reduziert die Komplexität der vorhandenen IT-Landschaft, da alle Anwendungen prozessorientiert integriert werden. Web Services, die auf offenen Standards wie SOAP (Simple Object Access Protocoll) oder WSDL (Web Service Definition Language) basieren, erleichtern die Integration und den elektronischen Datenaustausch.

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