Google-Experiment

Smartphone trifft 3D-Scanner

23. Februar 2014
Google entwickelt ein Smartphone, dass seine Umgebung wie ein 3D-Scanner erfassen kann. Das Gerät greift dafür auf Kamerabilder und eine Vielzahl von Sensoren zurück.

Letztliches Ziel von "Project Tango" sei, der Technik ein menschliches Verständnis für Raum und Bewegung zu geben, erklärte das Entwickler-Team bei der Vorstellung am Freitag. Der aktuelle Prototyp ist ein recht gewöhnlich aussehendes Smartphone mit 5-Zoll-Bildschirm (12,7 cm). Kamera und Sensoren nähmen 250.000 3D-Messungen pro Sekunde vor, hieß es. Mit der Technik könnte man zum Beispiel vor dem Möbelkauf seine Wohnung vermessen oder Sehbehinderten Möglichkeiten zur Orientierung geben, nennt GoogleGoogle Beispiele für Anwendungsszenarien. Zu den Partnern zählt der deutsche Bosch-Konzern, der stark im Geschäft mit Sensoren ist. Alles zu Google auf CIO.de

"Project Tango" wird unter dem Dach der Forschungsabteilung Advanced Technology and Projects Group entwickelt. Der Bereich war ursprünglich beim Handy-Hersteller Motorola untergebracht, den Google jetzt an den chinesischen PC-Konzern Lenovo verkauft. Angeführt wird er von Regina Dugan, einer früheren Chefin der militärischen Forschungsagentur DARPA. (dpa/rs)

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