Google, Bing oder Yahoo

So funktioniert eine Internet-Suchmaschine

01. Juni 2014
Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo sammeln Inhalte im Web in riesigen Datenbanken und wählen auf eine Suchanfrage hin die passenden Ergebnisse aus. Um die Inhalte aus dem Web zu sammeln, schicken die Unternehmen ihre "Crawler" durchs Web. Diese Programme folgen Links von einer Webseite zur nächsten. So registrieren sie Änderungen und neue Inhalte, also neue Webseiten, neue Blogeinträge oder frisch hochgeladene Bilder.

Der Index der mit Abstand führenden Suchmaschine GoogleGoogle umfasst mehrere Milliarden Webseiten. Bei einer Suchanfrage wählt der Google-Algorithmus aus dieser riesigen Datenbank die Inhalte aus. Welche Suchergebnisse in welcher Reihenfolge angezeigt werden, hängt von vielen Punkten ab. Besonders wichtig ist, wie oft ein bestimmter Inhalt von anderen Seiten im Web verlinkt wurde ("Page Rank"). Google bezieht nach eigenen Angaben bei dieser Gewichtung aber mehr als 200 Faktoren mit ein. Die exakte Formel wird als Betriebsgeheimnis behandelt und nicht offen gelegt. Alles zu Google auf CIO.de

Bei der Darstellung der Suchergebnisse spielt auch der Ort eine Rolle, von dem die Suchanfrage kommt. So erhalten Nutzer in Deutschland über "Google.de" andere Ergebnisse als Nutzer in den USA, die über "Google.com" suchen. Allerdings kann man auch von Deutschland aus auf "Google.com" zugreifen. Dort könnten beanstandete Links auch in Zukunft angezeigt werden - denn gefiltert werden die Verweise nur aus den Google-Diensten in der EU sowie in Island, Norwegen, Lichtenstein und der Schweiz. (dpa/rs)

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