Strategien


IDC-Studie

So machen Unternehmen ihr Datenarchiv zu Geld

Florian Maier beschäftigt sich mit dem Themenbereich IT-Security und schreibt über reichweitenstarke und populäre IT-Themen an der Schnittstelle zu B2C. Daneben ist er für den Facebook- und LinkedIn-Auftritt der COMPUTERWOCHE zuständig. Er schreibt hauptsächlich für die Portale COMPUTERWOCHE und CIO.
Viele Unternehmen ächzen unter der Datenlast ihrer Archive und wissen diese nicht für sich zu nutzen. IDC gibt Tipps zum erfolgreichen Data Mining.

Datenarchive besitzt so gut wie jedes Unternehmen - egal wie groß es ist. Die richtige Nutzung und Verwertung dieser Daten betreibt jedoch lediglich ein kleiner Teil. Das geht aus einer aktuellen Studie der Analysten von IDC für Iron Mountain, Anbieter von IT-Archivmanagement-Lösungen, hervor.

Eine aktuelle IDC-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass viele Unternehmen beim Thema Datenmanagement Nachholbedarf haben.
Eine aktuelle IDC-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass viele Unternehmen beim Thema Datenmanagement Nachholbedarf haben.
Foto: bleakstar / shutterstock.com

Mit Data Mining zu mehr Sparpotenzial und Umsatz

Die wichtigste Erkenntnis der Studie vorab: Firmen mit ausreichend definiertem Datenarchivierungsprozess können gleich auf zwei Wegen ihre Wertschöpfung ankurbeln: einerseits reduzieren sie Kosten, andererseits bringt die Monetarisierung eines Archivs einen Mehrerlös.

Mehr als die Hälfte der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen hat demnach in der Vergangenheit mindestens 0,8 Millionen Euro durch Risiko-Minimierung und Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten eingespart - ganze 21 Prozent geben Einsparungen in Höhe von wenigstens 9 Millionen Euro zu Protokoll.

Geht es um den generierten Mehrwert, fallen die Erkenntnisse nicht minder beeindruckend aus: Von den befragten Unternehmen geben 39 Prozent einen zusätzlichen Gewinn von 0,8 Millionen Euro oder mehr an. Die Top 15 der Unternehmen erreichten nach eigenen Angaben einen Mehrerlös größer 9 Millionen Euro. Der durchschnittliche Mehrerlös, den die Unternehmen mit ihren Datenarchiven erwirtschaftet haben, beträgt laut IDC 6,7 Millionen Euro.

Ein effektives Datenmanagement kann einerseits für Kosteneinsparungen, andererseits für Mehrerlöse sorgen.
Ein effektives Datenmanagement kann einerseits für Kosteneinsparungen, andererseits für Mehrerlöse sorgen.
Foto: Michael R Ross / shutterstock.com

Ungenutztes Potenzial

Trotz dieser Zahlen bleibt beim Thema Datenarchivierung jede Menge Potenzial ungenutzt. Die Mehrheit der Studienteilnehmer - 76 Prozent - ist nämlich überzeugt davon, ihre Datenarchive bereits optimal zu nutzen. Dem stehen jedoch nur 38 Prozent gegenüber, die ihre Datenarchive für die Geschäftsanalyse nutzen, um mehr Umsatz durch besseres Marktverständnis, Innovationen und Weiterentwicklungen zu erzielen.

Eileen Sweeney, Senior Vice President und General Manager Data Management bei Iron Mountain, erklärt, wie Unternehmen mit Data Mining zu mehr Umsatz und Erfolg kommen: "Um einen echten Nutzen aus Geschäftsinformationen zu gewinnen, müssen Unternehmen zunächst einen kritischen Blick auf ihr Daten-Management-Programm werfen. Sogar für Unternehmen mit weit fortgeschrittenen Datenarchivierungsprozessen bieten sich Kosteneinsparungen und zusätzliche Einnahmequellen."

Nur eine überschaubare Anzahl der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen nutzen ihr Archiv für die Geschäftsanalyse.
Nur eine überschaubare Anzahl der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen nutzen ihr Archiv für die Geschäftsanalyse.
Foto: Imagewell / shutterstock.com

Drei Tipps für mehr Erfolg

Hinsichtlich des Daten-Managements scheint in vielen Unternehmen also eine deutliche Kluft zwischen Wahrnehmung und Realität zu klaffen. Um das Potenzial eines effektiven Daten- und Archivmanagements voll ausschöpfen zu können, empfehlen Iron Mountain und IDC die Implementierung folgender Prozesse:

Die vollständigen Ergebnisse der IDC-Studie können Sie im Whitepaper "Durchblick im Datendschungel: Die Wiederentdeckung des Datenarchivs" nachlesen.

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