Kosten-Nutzen-Rechnung

So viel Aufwand macht BYOD

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Wenn Mitarbeiter eigene IT-Geräte nutzen, kann das ihre Produktivität verbessern. Doch Unternehmen müssen dafür auch eine besondere IT-Infrastruktur betreiben. Forrester-Analystin Michele Pelino rät zu einer BYOD-Strategie.
Forrester-Analystin Michele Pelino rät in Sachen BYOD zu einem strukturierten Vorgehen.
Forrester-Analystin Michele Pelino rät in Sachen BYOD zu einem strukturierten Vorgehen.
Foto: Forrester

Michele Pelino, beim US-Marktforscher Forrester für Infrastructure & Operations zuständig, will Struktur in die BYOD-Diskussion bringen. Das Kürzel steht für "Bring your own device" und umschreibt den Trend, wonach immer mehr Angestellte eigene mobile Endgeräte auch in der Firma nutzen.

Laut Pelino sollten Entscheider die Belegschaft nicht einfach machen lassen - zu groß sind die Risiken in Sachen Sicherheit und DatenschutzDatenschutz. An einer BYOD-Strategie komme kein Unternehmen vorbei. Die Analystin rät zu einem Vorgehen in vier Schritten: Alles zu Datenschutz auf CIO.de

1. Zusammenarbeit von I&O-Team mit den Fachabteilungen: In puncto BYOD sollte das I&O-Team (Infrastructure & Operations) den Hut aufhaben. Es muss sich sowohl mit Technik-Kollegen als auch mit den Fachabteilungen zusammensetzen. Im Einzelnen gehören folgende Vertreter mit an den runden Tisch: Sicherheit und Governance, Sourcing und Vendor-Management, Anwendungsentwicklung und Unternehmens-Architektur. Gemeinsam mit diesen bestimmt das I&O-Team, wie eine Strategie aussehen kann und welche Tools sich eignen.

Darüber hinaus muss das I&O-Team mit Recht und Finance sowie den Fachabteilungen kooperieren. Hier geht es um das Aufstellen von Policies und das Definieren von Abläufen.