CIOs nehmen kaum an SOA-Gremien teil

SOA-Governance wird sträflich vernachlässigt

21. August 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Fast zwei Drittel der Teilnehmer einer Studie haben keine oder nur eine unzureichende SOA-Governance etabliert. Auch bereiten mangelnde Fachkenntnisse, hohe Komplexität und mangelnde Unterstützung durch das Management große Schwierigkeiten.

Die kritische Anfangsphase hat die Einführung service-orientierter Architekturen (SOA) hinter sich. Wie eine Studie der Software AG belegt, betrachten Unternehmen SOA-Governance als entscheidende Komponente einer nachhaltigen SOA-Implementierung.

Bei über 90 Prozent der befragten Firmen wurde zumindest teilweise mit der Planung einer SOA begonnen. Mehr als die Hälfte hat bereits ProjekteProjekte auf SOA-Basis beziehungsweise eine unternehmensweite SOA implementiert. Alles zu Projekte auf CIO.de

Mit den bisherigen Fortschritten sind laut Software AG 54 Prozent der Teilnehmer ausdrücklich zufrieden. Unzufrieden sind knapp zehn Prozent. Die übrigen Teilnehmer halten es für zu früh, SOA zu bewerten.

Theoretisch wichtig, praktisch nicht vorhanden: SOA-Governance

Mehr als 90 Prozent der Unternehmen stufen SOA-Governance als entscheidend beziehungsweise einigermaßen wichtig ein.
Mehr als 90 Prozent der Unternehmen stufen SOA-Governance als entscheidend beziehungsweise einigermaßen wichtig ein.

Die Studie zeigt, dass die Befragten Governance als wesentliche Komponente einer unternehmensweiten SOA-Implementierung betrachten: Mehr als 90 Prozent stufen sie als entscheidend (54 Prozent) beziehungsweise einigermaßen wichtig (37 Prozent) ein. Theoretische Einschätzung und praktische Umsetzung klaffen hier allerdings auseinander: 65 Prozent der Befragten beschreiben ihre eigene SOA-Governance als nicht vorhanden oder unzureichend.