Einzelkämpfer kümmern sich um Service-orientierte Architekturen

SOA steckt noch in den Kinderschuhen

07.01.2008
Von Nina Gut
Bei der Frage nach der SOA-Strategie scheiden sich die Geister: Fast ein Drittel ist für Bottom-Up.
Bei der Frage nach der SOA-Strategie scheiden sich die Geister: Fast ein Drittel ist für Bottom-Up.

Die Umfrage hat sich auch nach den Schwachstellen bei SOA erkundigt. Hier dominieren drei Antworten: Die Unternehmen glauben vor allem, dass service-orientierte Architekturen bisher zu wenig verbreitet sind und dass es zu wenig Erfahrung in der Praxis gibt. Außerdem sprechen sie von fehlendem Know-How und offenen Fragen beim Life Cycle sowie der Verwaltung der Services.

Mit Hilfe der Umfrage lässt sich auch ein kleiner Blick in die SOA-Zukunft werfen: Auch wenn die Einführung von SOA bei der Mehrzahl der Betriebe noch ganz am Anfang steht, ist mittel- bis langfristig mit einem stark ansteigenden Einsatz zu rechnen. Die Experten gehen davon aus, dass das Thema schon im nächsten Jahr an Fahrt gewinnt. Denn immerhin 42 Prozent der Unternehmen haben mit einem - meist kleinen - SOA-Projekt begonnen, und elf Prozent haben auch schon erste Projektphasen abgeschlossen.

An der Online-Umfrage "Zum Stand der serviceorientierten Architekturen (SOA) in Unternehmen" haben sich 35 Endanwender-Unternehmen beteiligt.

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