Geringe Nachfrage nach Service-orientierten Architekturen

SOA und der Mittelstand: Die große Unbekannte

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Drei Buchstaben und ein Mythos: Die überwiegende Mehrheit mittelständischer Anbieter kann mit SOA keine Kasse machen. Das ist das Fazit einer Umfrage des Beraters Compris.
SOA und der Mittelstand: Das passt nicht zusammen.
SOA und der Mittelstand: Das passt nicht zusammen.

Dabei wurde eruiert, ob die Unternehmen in den vergangenen sechs Monaten eine gezielte Nachfrage nach Service-orientierten Architekturen (SOA) registriert haben. Das Ergebnis ist ernüchternd: Lediglich eine verschwindend kleine Minderheit von drei Prozent berichtet von einer "sehr viel höheren Nachfrage".

Knapp jeder zweite Studienteilnehmer (48 Prozent) verneint die Frage oder stellt "keine Nachfrage" fest. Weitere 26 Prozent geben schlicht an, der Anwender "kann nichts damit anfangen".

Immerhin 16 Prozent wissen von einer "etwas höheren Nachfrage" zu berichten.

Diese Ergebnisse passen zu einer Studie der Butler Group ("Achieving IT flexibility"). Die hat Wunsch und Wirklichkeit in Sachen SOA verglichen und festgestellt: Sechs von zehn Unternehmen brüsten sich, sie hätten eine SOA-Strategie eingeführt. Aber nicht einmal eines von zehn hat die Services zum Laufen gebracht.