US-Analystin glaubt an den großen Durchbruch

SOA und SaaS - Das Traumpaar für 2008

08. Januar 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Alle Jahre wieder proklamieren die Analysten, dass Service-orientierten Architekturen (SOA) der große Durchbruch gelinge. Julie Craig von EMA begründet ihr Loblied mit der SOA-Affinität von Software-as-a-Service-Anbietern (SaaS).
Julie Craig, Senior Analyst Enterprise Management Associates (EMA)
Julie Craig, Senior Analyst Enterprise Management Associates (EMA)

Die Senior-Analystin bei der amerikanischen Enterprise Management Associates (EMA) kann die Nachrichten von gescheiterten SOA-Projekten nicht mehr hören. So etwas gehe auch nicht öfter schief als jedes andere IT-Projekt, schimpft sie. Und 2008 werde das SOA-Jahr.

Craig argumentiert unter anderem mit dem wachsenden Interesse an Software as a Service. Wer in diesem Wachstumsmarkt gut aufgestellt sei, biete oft Plattformen an, die auf SOA basieren. Gelungene Beispiele seien Salesforce.com oder Concur.

Diese Anbieter punkten damit, dass ihre Plattformen für alle Standards und Schnittstellen offen sind. Damit sind sie Multimandantenfähig und weisen entsprechendes Marktpotenzial auf. Implizit ist das die beste Werbung für SOA.

Dieser Trend werde sich weiterentwickeln, so die Analystin.