Recruiting-Trends 2011

Social Media: Personalsuche auf Xing

23. Februar 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Rund ein Fünftel der Top-1000-Unternehmen in Deutschland informiert sich bei Xing über Kandidaten. Dagegen ist die Nutzung von Facebook, Twitter & Co. noch recht verhalten.
Die klassische Bewerbungsmappe sieht man in Unternehmen immer seltener.
Die klassische Bewerbungsmappe sieht man in Unternehmen immer seltener.
Foto: MEV Verlag GmbH

Eine Befragung der Top-1000-Unternehmen aus Deutschland ergab, dass alle Firmen in diesem Jahr neue Mitarbeiter einstellen wollen. Kein Unternehmen rechnet damit, dass 2011 keine Vakanz entsteht. Das Internet dominiert die Ausschreibungen: 87 Prozent der offenen Stellen werden auf der Unternehmenswebseite, 61,2 Prozent in Internet-Stellenbörsen ausgeschrieben. In Printmedien inserieren nur 20,2 Prozent der Arbeitgeber.

Die jährlich durchgeführte Studie "RecruitingRecruiting Trends" der Universitäten Bamberg und Frankfurt sowie des Online-Jobportals Monster richtet 2011 den Fokus auf das Thema Social MediaSocial Media. Untersucht wurde, zu welchem Zweck und wie häufig deutsche Großunternehmen im Rahmen ihrer Personalbeschaffung auf Social Media zurückgreifen. Alles zu Recruiting auf CIO.de Alles zu Social Media auf CIO.de

Im Vergleich zu klassischen Rekrutierungsinstrumenten werden Social-Media-Anwendungen momentan noch eher verhalten eingesetzt, lautet das Resümee der Studienautoren. Wenn Unternehmen Social Media nutzen, dann vor allem um qualifizierte Kandidaten zu finden und Informationen über sie zu suchen.

Insgesamt 18 Prozent der Studienteilnehmer machen sich im Netzwerk Xing regelmäßig aktiv auf Kandidatensuche. Weitere 21,1 Prozent suchen aktiv nach weiterführenden Informationen über Kandidaten, die bereits im Vorfeld identifiziert wurden. FacebookFacebook und StudiVZ/MeinVZ nutzen hierfür 9,1 Prozent beziehungsweise 8,3 Prozent. Alles zu Facebook auf CIO.de