Adidas vor BMW und SAP

Social Media Ranking der DAX 30-Konzerne

05. Juli 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Die FH Mainz verglich die Aktivitäten der DAX 30-Unternehmen bei Facebook, Youtube, Twitter und in Blogs. Auch Unternehmen ohne Endkundenkontakt raten die Forscher, die Macht des Internets nicht zu unterschätzen.
Adidas liegt beim Social Media Engagement auf Platz eins.
Adidas liegt beim Social Media Engagement auf Platz eins.
Foto: adidas

Das Interesse der Nutzer an den Angeboten der Unternehmen im Social Web wächst deutlich schneller als deren Kontaktangebote. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Fachhochschule Mainz, die das Engagement der DAX 30-Unternehmen auf FacebookFacebook, Youtube, TwitterTwitter und in Blogs sowie das Interesse der Nutzer untersucht haben. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de

Im Zeitraum von Mitte 2009 bis Anfang 2011 stieg die Anzahl der Kurzmitteilungen auf Twitter um 900 Prozent, während die Anzahl der Follower sogar um 1300 Prozent zunahm. Die Firmen-Accounts auf Facebook erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 60 Prozent, die Anzahl der Fans um fast 450 Prozent. Ihre Zahl stieg von 2,2 Millionen auf nunmehr über zehn Millionen.

Den Spitzenplatz im Social MediaSocial Media Ranking der FH Mainz belegt Adidas. Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach zählt allein auf Facebook rund sieben Millionen Fans. Platz zwei und drei belegen BMW und SAPSAP. Auf dem vierten bis sechsten Rang folgen Daimler, Volkswagen und die Deutsche Telekom. Alles zu SAP auf CIO.de Alles zu Social Media auf CIO.de

Die Forscher haben das aktuelle Ranking mit Ergebnissen aus dem Jahr 2009 verglichen. Damals lag Adidas hinter BMW und SAP noch auf Platz drei. Den größten Sprung nach vorne schafften BASF und Metro, die sich im Vergleich zu 2009 um jeweils sieben Plätze verbesserten (2011 auf Platz acht und 16). Die größten Absacker im Ranking sind die Deutsche Börse und Fresenius, die um fünf beziehungsweise sechs Plätze nach hinten rutschten (2011 auf Platz 17 und 24).