Webbasierte Anwendungen immer beliebter

Software as a Service kurz vor Durchbruch

18. Februar 2009
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Entwickler und Programmierer gehen davon aus, dass sie 2009 verstärkt mit SaaS-Applikationen zu tun haben werden. Laut einer Studie von Evans Data ist das ein sicheres Zeichen, dass SaaS-Lösungen noch in diesem Jahr den Marktdurchbruch schaffen.

Ein Grund für die zunehmende Beliebtheit von SaaS-Angeboten sind die überschaubaren Investitionskosten. Unternehmen beziehen die Lösungen gegen eine Mietgebühr aus dem RechenzentrumRechenzentrum eines Dienstleisters und benötigen kein zusätzliches IT-Personal für deren Wartung und Weiterentwicklung. Für Software as a Service spreche auch die Tatsache, dass in den meisten Fällen keine Hardware-Investitionen erforderlich seien - so die Studie. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

Mehr als die Hälfte der Entwickler gehen daher davon aus, dass sie in den nächsten zwölf Monate an einer internetbasierten Anwendung arbeiten werden. Traditionelle In-House-Entwicklungsmodelle verlieren damit immer mehr an Boden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des US-Marktforschers Evans Data. In Europa arbeiten derzeit 28 Prozent der Programmierer an Lösungen, die über das Internet bezogen werden. In Nordamerika sind es 30 Prozent.

Immer mehr webbasierte Anwendungen

Zurückhaltender sind die Entwickler bei Projekten zum Cloud Computing sowie Virtualisierungs-Technologien, die mit SaaS-Elementen und Grid-Computing kombiniert werden. Aktuell arbeiten nur zehn Prozent der befragten Programmierer an entsprechenden Vorhaben, in einem Jahr sollen es immerhin bereits ein Viertel sein. Die Zurückhaltung hat einen wichtigen Grund, denn viele Entwickler machen Sicherheitsbedenken gegen Cloud Computing geltend.

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