Beste Aussichten für Informatik-Absolventen

Software-Entwickler vor allem von Beratern und im Maschinenbau gesucht

31. Januar 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Welche von den 30.000 Stellen soll es denn sein? Für Job-suchende Informatiker und Ingenieure war 2007 ein sehr gutes Jahr, wie eine Studie von Adecco zeigt. Der Personaldienstleister hat Stellenanzeigen ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem Beratungs- und Software-Häuser sowie Maschinen- und Fahrzeugbauer Mitarbeiter gesucht haben.

In absoluten Zahlen liest sich das wie folgt: Berater und Software-Häuser haben insgesamt 7.473 freie Stellen ausgeschrieben, gegenüber 2006 ist das ein Zuwachs um zehn Prozent. Den höchsten prozentualen Anstieg verzeichnet - allerdings auf niedrigerem absoluten Niveau - die Branche Maschinen- und Fahrzeugbau. Nach 3.271 offenen Stellen im Jahr 2006 waren 2007 dann 4.538 Arbeitsplätze zu besetzen. Das entspricht einem Plus von 39 Prozent.

Außerdem haben der öffentliche Dienst (2.830 gegenüber 2.423 Stellen) und Konstruktionsbüros (2.693 versus 1.910 Stellen) mehr Leute gesucht.

Adecco zeigt sich davon überrascht, dass Finanzdienstleister nicht stärker nach Personal gesucht haben - schließlich seien Arbeitsmarktexperten der Meinung, dass vor allem BankenBanken nach Umstrukturierungen und Re-Organisationen zunehmend IT-Fachkräfte bräuchten. Top-Firmen der Branche Banken

Die Autoren der Studie wollten wissen, welche Funktionen im vergangenen Jahr besonders begehrt waren. Dabei stehen Anwendungs-Entwickler ganz oben: Sie hatten 6.534 Offerten zur Wahl, ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Den stärksten prozentualen Aufwind (plus 42 Prozent) bekamen Internet-Spezialisten: Nach 893 ausgeschriebenen Stellen im Jahr 2006 wurden 2007 nun 1.265 Fachleute gesucht.

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