IT-Verband

Späh-Skandal befeuert Diskussion um Meldepflicht

16. Juli 2013
Der Spähskandal ausländischer Geheimdienste könnte die Diskussion um Meldepflichten für Angriffe auf Computersysteme beflügeln. Diese Einschätzung vertreten IT-Sicherheitsfirmen.

"Die Zeichen und Zeiten sprechen dafür. Wahrscheinlich sind wir noch gar nicht auf dem Höhepunkt der
Spähaffären angekommen", sagte Holger Mühlbauer, Geschäftsführer beim Bundesverband IT-Sicherheit Teletrust in Berlin, den "Stuttgarter Nachrichten".

Die EU-Kommission propagiert eine einheitliche Meldepflicht für Unternehmen und Verwaltungen bei Hacker-Attacken. Auch in Deutschland werden solche Meldepflichten diskutiert. Besonders betroffen wären Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Energieversorger, BankenBanken, aber auch zentrale Internetdienste. "Nur mit der Meldepflicht bekommen wir ein Lagebild, wie viele Unternehmen und Behörden tatsächlich von Hacker-Attacken betroffen sind", sagte Mühlbauer. (dpa/rs) Top-Firmen der Branche Banken

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