CIA entschuldigt sich

Spähangriff auf Senatscomputer

31. Juli 2014
Der US-Geheimdienst CIA hat sich für das Ausspähen der Computer amerikanischer Kongressmitarbeiter entschuldigt. Der Direktor der Spionagebehörde, John Brennan, habe persönlich bei zwei Senatoren um Verzeihung gebeten, die dem Geheimdienstausschuss angehören, berichteten die "New York Times" und andere US-Medien am Donnerstag online. Zugleich habe er eine interne Untersuchung des unangemessenen Verhaltens beteiligter CIA-Mitarbeiter angekündigt.

Die Agenten sollen Untersuchungen zu umstrittenen Verhörmethoden der CIA behindert haben, darunter auch die Folterung mutmaßlicher Terroristen. Diesen Vorwurf hatte Dianne Feinstein, die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, im März öffentlich erhoben. Der Dienst habe in den Computern auch Dokumente entfernt, die CIA-Programme aus der Amtszeit des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush betrafen. Brennan hatte entsprechende Berichte damals noch zurückgewiesen und den Senatoren vorgeworfen, sie verbreiteten "unberechtigte Vorwürfe". (dpa/rs)

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