Spam-Report von Kaspersky

Spammer lieben mobile Apps

16. Mai 2014
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Spam landet immer seltener in den Postfächern, daher suchen die Versender nach neuen Zielen – und sie scheinen Smartphones und mobile Apps für sich entdeckt zu haben.
Weil E-Mail-Postfächer immer besser gegen Spam geschützt werden, suchen Spammer nach Alternativen.
Weil E-Mail-Postfächer immer besser gegen Spam geschützt werden, suchen Spammer nach Alternativen.
Foto: Kumer - Fotolia.com

Laut den Untersuchungen von Kaspersky haben Spammer immer mehr Nutzer mobiler Applikationen im Visier. Deutschland ist demnach das Land, das am dritthäufigsten von Spammern attackiert wird. Spammer würden beispielsweise die Nachrichten von mobilen Anwendungen (etwa WhatsApp) imitieren um die Spam-Nachrichten den Nutzern unterzujubeln. Neben Werbung wird auch MalwareMalware verbreitet sowie Windows-Schädlingen als auch Viren für AndroidAndroid. Im ersten Quartal 2014 tauchten zudem verstärkt Phishing-Attacken gegen Apple-ID-Nummern auf. Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Malware auf CIO.de

Das liegt auch daran, dass die Spammer es auf Leute mit eher geringen IT-Kenntnissen abgesehen haben. "Wir sehen aktuell einen Anstieg bei Attacken auf mobile Nutzer. Weil mobile Geräte auch bei Anwendern immer beliebter werden, die weniger mit Computern und deren Sicherheit vertraut sind, setzen Cyberkriminelle verstärkt auf mobile Spam und Phishing-Attacken", erklärt Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab. "Nutzer sollten daher niemals E-Mails von unbekannten Absendern öffnen - vor allem niemals auf darin enthaltene Links klicken, die zwangsläufig ein Sicherheitsrisiko darstellen", so der Experte weiter, "diese Sicherheitsregel sollte unabhängig vom verwendeten Gerät beachtet werden. Denn die Gefahr ist für Smartphone- oder Tablet-Nutzer ebenso gegeben wie für PC-Nutzer."

Die meisten schädlichen E-Mails landeten im ersten Quartal dieses Jahres in den USA (14 Prozent), Großbritannien (9,9) und Deutschland (9,6 Prozent). Dabei hat sich das Spam-Mail-Aufkommen für deutsche E-Mail-Nutzer minimal verringert. Der komplette Report lässt sich hier bei Kaspersky einsehen.

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