Überblick

Spezial-USB-Sticks fürs Smartphone

06. März 2015
Von Peter-Uwe Lechner
Die meisten Tablets und Smartphones besitzen eine USB-Schnittstelle, an der Sie zusätzlichen Speicher andocken können. Wir zeigen Ihnen, was Sie dazu benötigen und wie es funktioniert.

Der USB-Anschluss ist vom handelsüblichen Computer gar nicht wegzudenken. Über ihn schließen Sie beispielsweise Smartphone, Kamera, externe Festplatte, Drucker und viele weitere Geräte an den Rechner an. Und natürlich auch den altbewährten USB-Stick, auf dem Sie alle Daten mit sich tragen können. Der USB-Anschluss am Android-Tablet und -Smartphone soll Ähnliches ermöglichen, ist jedoch noch nicht ganz so leistungsfähig.

Ein PC bietet die gewohnte USB-Buchse für den USB-Stecker Typ A. Bei fast allen TabletsTablets und Mobiltelefonen dagegen findet sich lediglich eine viel kleinere Buchse, die für einen Micro-B-Stecker. Wer also etwa eine nicht Bluetooth-fähige USB-Tastatur an seinem Android-Tablet anstecken möchte, der benötigt einen entsprechenden Adapter. Diesen gibt es bei Elektronikdiscountern oder im Internet-Versandhandel unter Bezeichnungen wie "USB Host Modus Kabel" beziehungsweise "OTG-USB-Adapter". Die Preise liegen bei rund fünf Euro. Alles zu Tablets auf CIO.de

Einige Adapter verfügen übrigens nicht nur über den gewohnten USB-Anschluss, sondern besitzen auch eine SD-Kartenleser.

USB am Mobilgerät: Was möglich ist und wo es noch immer hakt

Zu den USB-Geräten, die Sie an die meisten Android-Tablets und -Smartphones anschließen können, zählen Tastaturen, USB-Sticks, Digitalkameras, externe Festplatten und SD-Karten über einen USB-Kartenleseadapter.

Mit einem Universaladapter stellen Sie für Android-Smartphones und -Tablets Schnittstellen bereit, die dann beispielsweise USB-Sticks, Festplatten und Speicherkarten mit dem Mobilgerät verbinden.
Mit einem Universaladapter stellen Sie für Android-Smartphones und -Tablets Schnittstellen bereit, die dann beispielsweise USB-Sticks, Festplatten und Speicherkarten mit dem Mobilgerät verbinden.
Foto: PC-WELT

Das Ende von mobil: Allerdings klappt die Erkennung einiger Geräte nicht immer zuverlässig. Während USB-Sticks kaum Schwierigkeiten machen, streiken externe USB-Festplatten am Mobilgerät oft. Die Platten ziehen nämlich mehr Strom, als der Micro-USB-Anschluss am Tablet beziehungsweise Smartphone liefert. Abhilfe schafft hier zwar ein dazwischen geschalteter aktiver USB-Hub mit eigener Stromversorgung. Das bedeutet dann jedoch auch das Ende der Mobilität. Schließlich gibt es unterwegs nur selten Steckdosen für den Stromanschluss.

USB on the go (OTG): Doch der Stromhunger ist nur eine von zwei Einschränkungen bei USB für Tablets und SmartphonesSmartphones. Die Zweite: Die Geräte bieten keinen vollwertigen Host-Modus, wie es ein Windows-PC tut. Denn tatsächlich lassen sich die Android-Mobilgeräte über den Micro-USB-Anschluss ja auch selbst an einen PC anschließen. Dann agieren sie als Clients und bieten dem PC-Nutzer den entsprechenden Zugriff auf das Tablet und Smartphone. Alles zu Smartphones auf CIO.de

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