Mobile Sales Force Automation macht sich bezahlt

Spitze ist, wer mobil ist

10. Juni 2007
Von Alexander Galdy
Unternehmen, die bei ihren Außendienstmitarbeitern verstärkt mobile IT-Technologie einsetzen, haben die Nase vorn. Was Produktivität, Gewinn und Kundenzufriedenheit angeht, führen sie deutlich vor den Firmen, die das Thema eher vernachlässigen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Aberdeen Group.

Verkaufsteams stehen unter einem permanenten Druck, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Gleichzeitig sollen sie Gewinn für das eigene Unternehmen erzielen. Und das vor dem Hintergrund der Globalisierung: die Welt rückt immer näher zusammen, aber damit wächst auch der Druck - die Konkurrenz weltweit schläft nicht.

Um mit den steigenden Kundenanfragen Schritt halten und dabei auf dem Weltmarkt bestehen zu können, nutzen Firmen mobile Sales Force Automation (SFA) Technologien. Der wichtigste Grund, sich für eine SFA-Strategie zu entscheiden, sind Lösungen für Verkäufe in Echtzeit. Das gab mit 59 Prozent die Mehrheit der für die Studie befragten Unternehmen an.

47 Prozent der Unternehmen, die von den Analysten der Aberdeen Group wegen ihrer überdurchschnittlichen Performance als Best in Class eingestuft wurden, nannten das Benutzeroberflächendesign bei mobilen End-Geräten als Hauptgrund dafür, SFA-Lösungen einzusetzen. Bei den als durchschnittlich eingestuften und den als Trödler titulierten Unternehmen sind es dagegen 31 Prozent.

Auswirkungen

Die Studie der Aberdeen Group zeigt frappierende Unterschiede zwischen den Unternehmen, die verstärkt auf SFA-Lösungen setzen und denen, die es nicht tun: 95 Prozent der Firmen der Kategorie Best in Class konnten ihre Effizienz und damit ihre Produktivität steigern. Bei den Durchschnitts-Unternehmen war es immerhin noch die Hälfte. Erwartungsgemäß schlossen die Trödler am schlechtesten ab. Nur fünf Prozent konnten bei der Produktivität zulegen.