Nicht nur aus Kostengründen

Sprachtelefonie weiter auf Platz eins

29. März 2005
Von Dorothea Friedrich
Sprachtelefonie ist nach wie vor die elektronische Kommunikationsform Nummer eins in deutschen Unternehmen. Das zeigt eine Befragung des Netzwerkspezialisten Equant.

Für die Hälfte der Befragten ist Sprachtelefonie "sehr wichtig". Für 42 Prozent ist sie für die Geschäftsaktivitäten im Unternehmen "wichtig". Nur acht Prozent meinten, dass die herkömmliche Art des Telefonierens für sie nicht besonders geschäftsrelevant sei.

Einen Grund für die ungebrochene Beliebtheit der Sprachtelefonie sehen die Initiatoren der Umfrage in sinkenden Telefonkosten. Doch auch das direkte Feedback, auf das bei der Kommunikation via E-Mail verzichtet werden muss, spielt nach ihrer Meinung eine Rolle.

Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, die Telefonkosten seien in ihrem Unternehmen in den vergangenen drei Jahren gesunken. Vier Fünftel sind nach eigenen Angaben über die Kosten von Sprach- und Videotelefonie gut informiert.

Zusammengenommen immerhin die Hälfte der Befragten setzt bereits auf konvergente Lösungen wie Videotelefonie (25 Prozent) oder LAN-Telefonie (25 Prozent). Auch Multimediakonferenzen – sei es in Form von E-Learning oder Application Sharing – haben ihre Anhänger. Das könnte daran liegen, dass sich Unternehmen Kosteneinsparungen (67 Prozent) und Produktivitätssteigerungen (17 Prozent) versprechen.

Doch VoIP holt auf. Die Zahl der Kunden, die IP-basierte Voice-Lösungen nutzen, sei enorm gestiegen, sagte Frank Sommerfeld, Geschäftsführer bei Equant Deutschland.

Zur Startseite