Vorstandsumbau

Stahlkonzern Salzgitter will Vorstandsposten einsparen

16. August 2013
Bei Deutschlands zweitgrößtem Stahlkonzern Salzgitter sollen nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" im Zuge des angekündigten Sparprogramms drei der sechs Vorstandsposten wegfallen.

Damit würden in der obersten Führungsspitze neben dem Vorstandsvorsitzenden nur noch ein Finanzvorstand und ein für Personalfragen zuständiger Arbeitsdirektor verbleiben, schreibt die Zeitung. Das sehe eine Empfehlung des Vorstands um Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann an den Aufsichtsrat vor, die das Gremium noch passieren müsse.

Personelle Konsequenzen werde der Vorstandsumbau nicht haben, schreibt die Zeitung. Röhren-Chef Wolfgang Eging und Handelsvorstand Heinz Groschke stünden ohnehin kurz vor dem Ruhestand. Der dritte Posten sei zurzeit unbesetzt. Die Ressorts sollen dem Bericht zufolge künftig eine Ebene unter dem Vorstand angesiedelt sein.

Der Stahlkonzern hat in den ersten sechs Monaten 315,2 Millionen Euro Verlust verbucht und will mit dem Abbau von mindestens 1500 Arbeitsplätzen die Kosten deutlich senken. Zum Stichtag Ende Juni zählte Salzgitter 25 272 Mitarbeiter. (dpa/rs)

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