Mit ITSM Geschäfts- und IT-Ziele erreichen

Standardisierte IT-Abläufe senken Kosten

13. März 2007
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Ein professionelles IT-Service-Management (ITSM) gilt als wirksames Instrument, um IT-gestützte Prozesse zu standardisieren und effektiver zu gestalten. Beispielsweise können Unternehmen dadurch Abläufe gezielt automatisieren, Fehlerquoten verringern, personelle Ressourcen rationeller einsetzen und Kosten senken. Das zeigt eine Erhebung der IT-Beratung Exagon Consulting.
Mit IT-Service-Management lassen sich Prozesse standardisieren, die Leistungsfähigkeit erhöhen und Kosten reduzieren.
Mit IT-Service-Management lassen sich Prozesse standardisieren, die Leistungsfähigkeit erhöhen und Kosten reduzieren.

Laut Umfrage stufen 20 Prozent der deutschen Unternehmen die Priorität eines IT-Service-Management (ITSM) als sehr hoch ein. Für 42 Prozent der Befragten hat das Thema hohe und für ein Drittel mittlere Priorität. Als unwichtig bezeichneten es nur sechs Prozent der Umfrageteilnehmer.

60 Prozent der Anwender wollen durch ein verbessertes ITSM ihre IT-gestützten Abläufe weitgehend standardisieren. Sie erwarten davon effizientere und wirtschaftlichere Abläufe sowie geringere Kosten. Für 32 Prozent sind standardisierte IT-Prozesse immerhin noch Bestandteil bei der Optimierung von Abläufen. Nur acht Prozent maßen dem keine Bedeutung zu.

Optimierungs-Potenziale ausschöpfen

Etwa die Hälfte der Befragten beziffern die möglichen Optimierungs-Potenziale im IT-Service-Management mit mindestens 25 Prozent. Mehr als ein Drittel ist sogar besonders optimistisch und erwartet Verbesserungen von 30 Prozent oder mehr.

Dem steht ein vergleichsweise kleiner Kreis an Unternehmen gegenüber, die geringe Chancen auf eine höhere Leistung und Wirtschaftlichkeit sehen. So erwarten nur vier Prozent eine Leistungszunahme von weniger als zehn Prozent.

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