Probleme: Geld und Termine abstimmen

Streit um den Urlaub

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
In den USA machen mehr Manager Urlaub als ihre Angestellten. Und in Österreich kann sich mehr als jeder Vierte nicht zu seinem Wunschtermin freimachen.
Entspannt am Strand - das muss man sich erst mal leisten können. Zeitlich und finanziell.
Entspannt am Strand - das muss man sich erst mal leisten können. Zeitlich und finanziell.
Foto: MEV Verlag

Als "schönste Zeit des Jahres" preisen Reisebüros den Urlaub. Für viele Arbeitnehmer scheint das mehr Wunsch als Wirklichkeit zu sein. Das legen zumindest zwei Studien nahe, eine aus den USA und eine aus Österreich.

In den USA hat sich das Portal Careerbuilder.com die Urlaubspläne von Managern und ihren Mitarbeitern angesehen. Demnach planen 81 Prozent der Führungskräfte für dieses Jahr einen Urlaub. Unter den Mitarbeitern sind es mit 65 Prozent deutlich weniger. Immerhin: voriges Jahr waren es nur 61 Prozent.

Diese Zahlen beziehen sich auf Vollzeit-Angestellte. Careerbuilder hat 7000 Arbeitnehmer befragt, davon 2000 Führungskräfte.

Urlaub zu teuer

Oft liegt es am Geld. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) gibt an, sich einen Urlaub schlicht nicht leisten zu können. Dieses Problem scheint aber weniger massiv als 2011, damals sagten das 24 Prozent der Befragten. Weitere zwölf Prozent erklären, sie könnten finanziell gesehen zwar in die Ferien fahren, aber von sich aus zu verzichten.

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