IT-Sicherheitsfirma

Symantec prüft die Aufspaltung

08. Oktober 2014
Der Sicherheitssoftware-Anbieter Symantec arbeitet einem Medienbericht zufolge an der Trennung in zwei Firmen. In eine solle das aktuelle Kerngeschäft mit Sicherheitssoftware kommen, die zweite solle Datenspeicher-Dienste anbieten, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Die Planungen seien bereits weit fortgeschritten, bis zu einer offiziellen Ankündigung könne es noch einige Wochen dauern. In den vergangenen Tagen hatten die Handelsplattform Ebay und Hewlett-Packard Pläne zur Aufspaltung bekanntgegeben. Ebay koppelt den Bezahldienst PayPal aus. Bei HPHP kommen PCs und Drucker in eine eigenständige Firma, während im zweiten Teil das Geschäft mit Unternehmen zusammengefasst wird. Alles zu HP auf CIO.de

Die Konzerne geben an, die kleineren Unternehmen würden sich stärker auf ihr Kerngeschäft fokussieren und so besser mit Rivalen konkurrieren können. Anteilseigner machen sich oft für solche Aufspaltungen stark, weil sie darauf spekulieren, dass zwei Unternehmen an der Börse deutlich mehr wert sein werden als eins.

Symantec war zuletzt von der Schwäche des PC-Marktes getroffen worden, auf den viele seiner Software-Produkte ausgerichtet sind. Das Unternehmen war in den 90er Jahren unter anderem mit dem Programm Norton Antivirus bekanntgeworden. (dpa/rs)

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