Telekom-Chef Höttges

T-Mobile US Fusion hängt von Regulierern ab

15. Mai 2014
Telekom-Chef Tim Höttges hat den Aktionären leise Hoffnung auf eine Fusion des US-Mobilfunkgeschäfts gemacht. "Entscheidend ist jetzt die Sicht der amerikanischen Wettbewerbsbehörden", sagte Höttges auf seiner ersten Hauptversammlung als Telekom-Chef am Donnerstag in Köln.

Komme es zu einem Zusammenschluss auf dem US-Markt, sei die Tochter T-Mobile US dafür gut positioniert. In den USA stünden enorme Investitionen in Netzausbau und Funkfrequenzen bevor.

"Experten sagen daher, es wäre langfristig die beste Lösung, wenn es neben AT&T und Verizon noch einen dritten großen Anbieter auf dem US-Markt gäbe", sagte Höttges. Dadurch könnten Kosten gesenkt und eine bessere Netzabdeckung gewährleistet werden. Laut Medienberichten arbeitet der drittgrößte US-Mobilfunker Sprint an einer Offerte für T-Mobile US. (dpa/rs)

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