Größtes IT-Projekt für Kommunen

T-Systems baut neues Rechenzentrum

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Ein 10-Jahresvertrag mit T-Systems soll der Stadt Cottbus dabei helfen, ihre ICT-Kosten zu verringern. Dafür steht der Kommune ein neues Rechenzentrum zur Verfügung.
Foto: (c) zentilia_Fotolia

Das Unternehmen T-Systems wird den Informations- und Telekommunikationsbereich sowie die Arbeitsplatzsysteme der Stadt Cottbus in Brandenburg technisch erneuern. Dazu wird man gemeinsam ein neues kommunales Rechenzentrum bauen und betreiben.

Mit dem Kooperationsvertrag spart Cottbus Kosten und zahlt künftig nur noch für die tatsächlich erbrachten Services. In dem über zehn Jahre laufenden Kooperationsvertrag wurde vereinbart, dass die Telekom-Tochter sämtliche Aufgaben des bestehenden Informations- und Telekommunikationsbereichs der Stadt übernehmen und die Fachverfahren betreiben wird. Cottbus erledigte bisher sämtliche ICT-Dienstleistungen in Eigenregie. Jetzt stand die Modernisierung der bestehenden Technik an.

Der Bürgermeister der Stadt Cottbus, Holger Kelch, wies bei der Vertragsunterzeichnung, daraufhin, dass die Kommunen Sparpotenziale ausschöpfen müssen. "Wir wollen Geld sparen, gleichzeitig die Qualität weiter erhöhen und uns als Kommune auf unsere Kernaufgaben konzentrieren." Man vollziehe nun nach, was in der Wirtschaft schon lange üblich sei, sagte der Bürgermeister. Die Qualität der bisherigen Dienstleistungen seien zwar hoch gewesen, gemeinsame IT-Dienstleistungen für die Stadtverwaltung und die Eigenbetriebe der Stadt Cottbus habe es aber bisher kaum gegeben.

Das modernisierte Rechenzentrum kann künftig auch interkommunal Dienstleistungen erbringen. T-Systems werde das Rechenzentrum deswegen so planen, dass auch weitere Kommunen oder öffentliche Betriebe daraus Rechenleistungen beziehen können. "Wir werden das Rechenzentrum als Eigenbetrieb der Stadt Cottbus führen und es bei Interesse zum Zweckverband erweitern", sagte Kelch.

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