Telekom-Tochter

T-Systems ergattert Cloud-Auftrag von ThyssenKrupp

16. Dezember 2014
Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom hat einen IT-Großauftrag vom Industriekonzern ThyssenKrupp an Land gezogen.
Vertragsunterzeichnung:Vorne: Guido Kerkhoff (CFO ThyssenKrupp AG) und Reinhard Clemens (CEO T-Systems). Im Hintergrund (v.l.): Dr. Heinrich Hiesinger (CEO ThyssenKrupp AG), Hagen Rickmann (Director Sales T-Systems), Klaus Hardy Mühleck (CIO ThyssenKrupp AG)
Vertragsunterzeichnung:Vorne: Guido Kerkhoff (CFO ThyssenKrupp AG) und Reinhard Clemens (CEO T-Systems). Im Hintergrund (v.l.): Dr. Heinrich Hiesinger (CEO ThyssenKrupp AG), Hagen Rickmann (Director Sales T-Systems), Klaus Hardy Mühleck (CIO ThyssenKrupp AG)
Foto: Deutsche Telekom

Der Vertrag für T-Systems habe ein Volumen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich und laufe über sieben Jahre, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Bonn mit. Rund 80 000 Computerarbeitsplätze und 10 000 Serversysteme des Essener Traditionskonzerns laufen demnach künftig über die sogenannte Cloud von T-Systems. Dabei werden Anwendungen und Daten zentral gespeichert und von einzelnen Arbeitsplätzen nur noch über das Internet abgerufen.

Der Auftrag sei einer der größten der Konzerngeschichte in diesem Geschäft, hieß es."Bei diesem Großvorhaben gehen wir eine strategische Partnerschaft mit T-Systems ein", sagte ThyssenKruppThyssenKrupp-CIO Klaus-Hardy MühleckKlaus-Hardy Mühleck. Telekom-Vorstand Reinhard Clemens sieht den Konzern mit dem neuen Vertrag auf dem richtigen Weg. T-Systems steckt derzeit im Großumbau. Die Erlöse schmolzen zuletzt weg, auch weil die Bonner sich bei der margenschwachen Tochter auf lukrativere Aufträge beschränken wollen. Bei der Kostensenkung machte der KonzernKonzern zuletzt deutliche Fortschritte - in der Sparte werden bis 2015 Tausende Stellen gestrichen. Top-500-Firmenprofil für ThyssenKrupp AG Profil von Klaus-Hardy Mühleck im CIO-Netzwerk Top-Firmen der Branche Industrie

Für ThyssenKrupp ist die Zentralisierung der IT eines der wichtigsten ProjekteProjekte beim laufenden Umbau zu einem stärker integrierten Konzern. Bislang liefen im weitverzweigten Unternehmen zahlreiche unterschiedliche, nicht miteinander vernetzte Computersysteme der einzelnen Tochtergesellschaften. Vorstandschef Heinrich Hiesinger will die Bereiche enger verzahnen und verspricht sich davon neue Kostenvorteile. "Wir werden in allen Bereichen effizienter, flexibler, und profitabler", sagte IT-Fachmann Mühleck. (dpa/mb) Alles zu Projekte auf CIO.de

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