Private Cloud

Tata und Salesforce schmieden Allianz

Simon verantwortet als Program Manager Executive Education die Geschäftsentwicklung und die Inhalte des IDG-Weiterbildungsangebots an der Schnittstelle von Business und IT. Zuvor war er rund zehn Jahre lang als (leitender) Redakteur für die Computerwoche tätig und betreute alle Themen rund um IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz.
Der indische Kommunikationsdienstleister Tata Communications bindet Unternehmen über seine IZO-Plattform nun auch an die Salesforce Cloud an.

Unternehmen können ihre Salesforce-Dienste damit Ende-zu-Ende über eine Private-Cloud-Verbindung verwalten, was die Verbindung allgemein stabiler und schneller machen und eine bessere Datensicherheit gewährleisten soll. Mike Galvin, Vice President NextGen bei Tata, nennt im Gespräch mit der COMPUTERWOCHE einen weiteren Vorteil der Partnerschaft: "Es geht vor allem um Customization, um die gezielte Anpassung von Cloud-Diensten auf die Wünsche eines Kunden. Wir unterhalten Ethernet-Backbones in mehr als 50 Ländern weltweit und können hier entsprechend schnell reagieren."

Tata bezeichnet seine IZO-Plattform als "Win-Win-WAN".
Tata bezeichnet seine IZO-Plattform als "Win-Win-WAN".

"Internet fit fürs Business"

Tatas IZO-Plattform vernetzt bereits die Cloud-Ökosysteme von mehr als 20 Anbietern aus 34 Ländern - Partner sind unter anderem Google, Amazon Web Services und Microsoft. Mit den beiden letztgenannten existieren sogenannte "Global Partnered Interconnect Agreements", um Tata-Kunden neben den üblichen Public-Cloud-Services auch speziell zugeschnittene Private-Cloud-Verbindungen und -Dienste offerieren zu können. Der Salesforce-Deal sei laut Tata nur ein nächster Zwischenschritt zum Ziel, mit der IZO-Plattform das "größte Enterprise WAN" der Welt zu erschaffen. Galvin unterstreicht: "Unser oberstes Ziel ist es, das Internet fit fürs Business zu machen."

Die Konnektivität zur Salesforce Cloud soll zunächst für bestehende Tata-Kunden und interessierte Neukunden aus den USA möglich sein, "dann folgen zeitnah der europäische und bis Ende des Jahres auch der asiatische Markt", erklärt Galvin.

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