Outsourcing-Vertrag für T-Systems

Techniker Krankenkasse lagert Datennetz-Betrieb aus

11. Februar 2008
Von Alexander Galdy
Die Techniker Krankenkasse lässt neben ihrem Sprachnetz nun auch das Datennetz für ihre 250 Geschäftsstellen von T-Systems betreiben. Der Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren. Über das Auftragsvolumen wollten die Unternehmen auf Anfrage keine Angaben machen.

Die Krankenkasse verspricht sich durch den Outsourcing-Vertrag eine Reduzierung der Kosten. Das Ziel ist eine Gesamtlösung mit weniger administrativen Schnittstellen und aufeinander abgestimmten Komponenten - außerdem eine einfache, übersichtliche Tarifstruktur mit bundesweit identischen Bedingungen für gleiche Standorttypen bei gleicher Bandbreite. Das technologische Herzstück der Lösung ist ein MPLS (Multiprotocol Label Switching)-Netz von T-Systems, über das die Krankenkassse künftig auch Voice over IP einführen kann.

In MPLS-Netzen lassen sich Daten priorisieren. Telefonate etwa bekommen so Vorfahrt im Datenverkehr und verlaufen störungsfrei. Außerdem erhält die Techniker Krankenkasse die Möglichkeit, zusätzliche VPN (Virtual Private Network) einzurichten, um optional auch externe Partner ins Netz zu integrieren.

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